Einweihungsfeier der Mittelschule Sterzing

Schule für morgen

Einsegnung 30 20032026

Nach umfassenden Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde Ende März die neue deutschsprachige Mittelschule in Sterzing offiziell eingeweiht. Das 17‑Millionen‑Euro‑Projekt vereint aktuelle Schulbaurichtlinien mit moderner Architektur und innovativer Pädagogik.

Bürgermeister Peter Volgger und Stadträtin Chiara Martorelli dankten allen Vordenkern, Architekten, Projektanten, Technikern, Mitarbeitern der Gemeinde Sterzing und Firmen sowie der Landesregierung, den Gemeinden, der Schulführung, den Lehrkräften und Schülern. Auch in den Grußworten wurden die gute Zusammenarbeit und das einzigartige Projekt gelobt. „Anders als in KI und digitalen Netzwerken können sich hier Schüler begegnen und bewegen“, so Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner. Je nach Stundenplan wechseln sie die Räume (Fachraumkonzept statt Klassenraumkonzept). Verena Debiasi, ehemalige Stadträtin und Vizebürgermeisterin, erinnerte an die jahrelange Vorbereitung, an neue Regelungen und die dadurch notwendige Erarbeitung eines Organisationskonzeptes durch Schulführungskräfte, Lehrkörper, Verwaltung, Eltern und Institutionen, unterstützt von Stadtgemeinde, Schuldirektorinnen und den Begleitern Beate Weyland und Luca Canali.

Das Siegerprojekt des Architektenteams um Matteo Scagnol schafft durch Ateliers, Cluster, Arena, Bibliothek, Innenhöfe, Lehrgärten, Werkstätten im Freien sowie Begegnungs- und Rückzugsorte lebendige, flexible Lernorte zum kreativen Entdecken der Fächer. Die Aula Magna ist auch außerhalb der Schulzeit nutzbar.

Mit dem Einzug im September endete eine herausfordernde Bauphase, in der über 400 Schüler aus Sterzing, Pfitsch, Ratschings und Freienfeld auf acht Standorte in der Stadt verteilt waren. Mit dem Neubau wurden die Mittelschulen „Vigil Raber“ und „Konrad Fischnaller“ zu einer gemeinsamen und drei Schulsprengel zu zwei zusammengeführt.

Schulführungskraft Alexander Krüger bezeichnete das neue Haus, wo Schule neu gedacht wird, als „Rohling, der noch geschliffen werden muss“ und blickte dabei zuversichtlich nach vorne. Dass sich die Schüler wohlfühlen, zeigten sie u. a. bei einer Tanz‑ und Akrobatik‑Performance.

Seelsorger Josef Gschitzer ermutigte sie bei der Segensfeier, „Salz der Erde“ ihr Talent zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und einander Gutes zu tun.

Nach einem Rundgang mit Umtrunk stand die Schule am Nachmittag für die Bevölkerung offen.

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